geschaeft-980

Startseite

Wir über uns

Wegweiser

Kontakt

Terminanfrage

Events

Hochzeitsfeier

FAQ

Partner/Tipps


Unser Angebot:
  Brautmode
     - Brautkleider
     - Accessoires
     - Designerbrautkleider
     - Brautschuhe

  Herrenmode
     - festliche Anzüge
     - Klassiker
     - Herrenschuhe
     - Maßanzüge

  Fest- und Abendmode
     - Festkleider
     - Partykleider
     - Kirmeskleider
     - Businessmode

  Kinder/Jugendfestmode
     - Jugendmode
     - Blumenkinder
     - Juniormode
     - Abiball
     - Jugendmodenschau

   Dessous Miederwaren

   Ausstattung von Silber-
   und Goldpaaren

Wissenswertes zum Thema Hochzeit und Heiraten

Auf dieser Seite finden Sie Geschichtliches, Wissenswertes,  Interessantes und möglicherweise auch Anregungen zum Thema Hochzeit, wie:

Anbahnung der Hochzeit | Anschneiden der Hochzeitstorte | Aufgebot | Baumstamm zersägen
Blumenkinder | Blütenweg - Blumen streuen | Braut über die Schwelle tragen | Brautbecher - Legende   Brauthandschuhe | Brautjungfern | Brautschleier | Brautschuhe mit Cents bezahlen | Brautstrauss  
Dosen ans Auto hängen | Entführung der Braut | Hochzeit | Hochzeitsjubiläen | Hochzeitsringe   Junggesellenabschied | Neues, Altes, Geliehenes, Blaues | Polterabend | Reis werfen | Schleiertanz  
Sitzordnung | Unter die Haube bringen | Verlobung | Viehhandel und Hochzeit

Anbahnung der Hochzeit

Um die Jahrhundertwende gab es gar nicht so viel Gelegenheiten, die “Liebste" oder den “Liebsten" kennenzulernen. Wenn man nicht als Erstgeborener sowieso verheiratet wurde, und da hatte man wahrlich kein Wort mitzureden, gab es nur zum Kirchgang und zum Dorffest Gelegenheit zum spähen - und natürlich auf Hochzeiten. Nicht selten wurden auf einer Hochzeit die nächsten Hochzeiten beschlossen.
 

Anschneiden der Hochzeitstorte 

Beim Anschneiden der Hochzeitstorte gilt, dass derjenige das Sagen in der Ehe hat, dessen Hand obenauf liegt
 

Aufgebot - Anmeldung zur Eheschließung

Vor der Trauung müssen Sie die geplante Eheschließung beim Standesamt Ihres Wohnsitzes anmelden. Ein Aushang ist nicht mehr nötig. Die Anmeldung zur Eheschließung ist frühestens sechs Monate vor der Hochzeit möglich.
 

Baumstamm zersägen

Ein Baumstamm muss mit einer Säge durchschnitten werden. Man verwendet dafür eine Schrotsäge. Bei ihr kommt es darauf an, dass abwechselnd gezogen und entlastet wird, nur so wird ein verklemmen vermieden.
Der Brauch steht für die Gleichberechtigung in der Ehe, sowie für die Balance von Reden und Zuhören, von Aktivsein und Passivsein.
 

Blumenkinder, Blütenweg - Blumen streuen

Das Streuen von frischen Blumen oder Blütenblättern ist ein alter heidnischer Brauch. Der Duft der Blumen sollte Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die dem Brautpaar reichlich Nachwuchs bescheren.
Blumenkinder waren schon im Altertum Brauch. In Rom liefen Knaben mit Fackeln aus zauberkräftigem Holz voran und andere streuten der Braut Rosenblätter auf den Weg.
Im Biedermeier stellte man in England auf den Hausweg Blumen so eng, dass der Schleier der Braut daran streifte und so den Duft der Blumen annahm. Diesen Duft strömte das Kleid dann aus.
Heute werden die Blütenblätter meist von Kindern mit Blumenkörben auf den Weg zum Altar oder nach dem Ja-Wort vor der Kirche oder dem Standesamt gestreut.
 

Braut über die Schwelle tragen

Böse Geister lauern nicht nur vor der Tür, sondern auch unter der Schwelle, wenn die junge Braut das neue Heim betreten will. Sie missgönnen ihr nach altem Aberglauben das Glück. Deshalb trägt der Bräutigam die Braut beschützend über die Schwelle. Sie kommt so nicht mit den dunklen Mächten in Berührung. 
 

Brautbecher - Legende

Ein einflussreicher Edelmann hatte einst eine wunderschöne Tochter. Sieglinde, so hieß das schöne Kind, liebte einen jungen Goldschmied ohne Wissen ihres Vaters. Unter all den zahlreichen standesgemäßen Freiern gab es keinen, der sie die Liebe zu dem jungen Goldschmied vergessen ließ.
Schließlich offenbarte sie sich ihrem mächtigen Vater, der zornig den jungen Mann sofort einkerkern ließ. Sieglinde wurde alsbald vor Liebeskummer krank, und es schien als würde das Herz ihres Vaters von Tag zu Tag härter. Doch eines Tages schlug der Vater ihr vor:
"Wenn dein Goldschmied einen Becher schmieden kann, aus dem zwei zur gleichen Zeit trinken können, ohne einen Tropfen zu verschütten, sollst du ihn zum Manne haben". Insgeheim war er davon überzeugt, dass der junge Mann dieser Aufgabe nicht gewachsen war und Sieglinde sodann von ihm ablassen würde.
Doch er rechnete nicht mit dem Ehrgeiz und Einfallsreichtum eines Mannes, der durch die Liebe beflügelt, in nur wenigen Tagen einen wunderbaren Rock als Becher formte wie ihn vorher noch keiner gesehen hatte.
Auf den Becher modellierte er den Rumpf seiner schönen Geliebten, die mit erhobenen Händen einen kleineren, beweglichen Becher hielt.
So war es ein Leichtes für zwei Menschen gleichzeitig aus einem Becher zu trinken, ohne auch nur einen Tropfen zu vergießen.
Der Edelmann musste so sein Wort einlösen und seinen Segen zur Hochzeit von Sieglinde und dem jungen Goldschmied geben.
Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
 

Brauthandschuhe

Die Tradition der Brauthandschuhe ist eine der ältesten. Handschuhe hatten im Mittelalter eine Rechtsfunktion. Da die wenigsten des Lesens und Schreibens mächtig waren, galt der Handschuh als Vertrags-Verpflichtung. Bot eine Dame ihren Handschuh an, galt dies als höchste Gunstzuweisung.
Ritter trugen den Handschuh ihrer Dame entweder unter der Rüstung am Herzen oder stolz als Wimpel am Helm. Vor dem Altar nun überreichte die Braut dem Bräutigam ihren Handschuh als Symbol der Liebe, und er erwiderte die Gabe mit seinem Handschuh.
Damit wurde der Vertrag, den eine Heirat darstellt, bekräftig. In Belgien überreichte der Priester im Namen des Bräutigams rote Handschuhe. Diese Handschuhe hatten die Bedeutung der heutigen Ringe.
 

Brautjungfern

Brautjungfern sind noch unverheiratete Mädchen, die die Braut in die Kirche begleiten. Sie sollen Geister, die der Braut böses wollen, von der Braut ablenken. Um das zu erreichen, müssen die Brautjungfern Kleider tragen, die dem der Braut sehr ähnlich sind.
 

Brautschleier

Der weiße Brautschleier stand ursprünglich für die Jungfräulichkeit der Braut. Erst um Mitternacht wurde er abgenommen und die Braut war ab nun Ehefrau.
 

Brautschuhe mit Cents bezahlen

Da die Leute früher arm waren, mussten sie für die Aussteuer den Pfennig dreimal umdrehen. Deshalb sparten die Mädchen schon ab der Schulzeit für ihren zukünftigen Haushalt. Bezahlte eine Braut ihre Brautschuhe mit Pfennigen, so war das für den zukünftigen Ehemann die Garantie für eine sparsame, treue und beständige Ehefrau.
Im konkreten Fall bezahlte eine Braut ihre Schuhe (127,-€) mit Centstücken (12.700 Stck). Dies ergab ein Gewicht von
ca. 28 kg - zum Vergleich ein Zementsack hat ein Gewicht von 12,5 kg. Ein Händler ist nicht verpflichtet eine so hohe Anzahl an Geldstücken anzunehmen, wenn ja, erfolgt das aus Kulanz jedoch nur in gerollter Form.
 

Brautstrauss  

Die Braut wirft ihren Brautstrauß rückwärts unter die umstehenden, unverheirateten Frauen. Welche den Strauß fängt, wird wohl als nächste heiraten. Beweise dafür gibt es aber nicht.
 

Dosen ans Auto hängen

An das Brautauto werden leere Blechdosen mit einer Schnur befestigt. Das Scheppern teilt allen mit, hier fährt ein Hochzeitspaar. Durch den Lärm sollen aber auch die bösen Geister vertrieben werden.
 

Entführung der Braut

Ein guter Freund entführt die Braut bei der Hochzeitsfeier in ein nahegelegenes Lokal. Bei der Entführung werden die beiden von Hochzeitsgästen begleitet. Kommt nach einigem Suchen der Bräutigam, muss er seine Frau mit etwas Aufwand auslösen. Zum Beispiel sollte er drei Wünsche der Braut erfüllen (4 Wochen Geschirr abwaschen oder staubsaugen, usw.), seinen Lieblingswitz erzählen oder ein Lied singen.
 

Hochzeit

Der Begriff Hochzeit stammt aus dem mittelhochdeutschen und bezeichnete ursprünglich die hohen kirchlichen Festtage Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Zu diesen Festen ging man also zur "hochzit". Erst im 17. Jahrhundert wurde der Begriff für die "Höchste-Zeit", die Trauung verwendet. Der Begriff der "Ehe" stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutete "Gesetz" - "Lange Zeit" - "Ewigkeit". Für uns ist es heute kaum vorstellbar, aber bis vor etwa 150 Jahren hatte Heiraten mit Liebe wenig zu tun. In der Regel wurde die Liebe als etwas der Ehe abträgliches angesehen. Die Hochzeiter und Eheleut sicherten mit der Heirat Besitzstände und politische Bündnisse. Auch für den Bauern war die gemeinschaftliche Arbeitsteilung der Grund für die Ehe. "Das Ende der Liebe", darunter verstand man Heirat im Paris des 17. Jahrhunderts.

Hochzeits - Jubiläen

Trauung 

Grüne Hochzeit (das Ehepaar ist noch „grün hinter den Ohren")

1 Jahr

Baumwollene Hochzeit (der Alltag kehrt ein, man schenkt Praktisches aus
Baumwolle, z.B. Bettwäsche)

3 Jahre

Lederne Hochzeit (aus dem „störrischen", harten Leder der jungen Ehe sollte inzwischen ein weiches angenehm tragbares Leder geworden sein)

4 Jahre      

Fleißhochzeit (Kindersegen stellt sich ein)

5 Jahre  

Hölzerne Hochzeit (die Ehe ist beständig wie das Holz, man schenkt Beständiges, z.B. Schnitzereien)

6,5 Jahre

Zinnerne Hochzeit (die Ehe bedarf einer gelegentlichen Politur)

7 Jahre

Kupferne Hochzeit (die Ehe ist von der Patina der Beständigkeit überzogen, zudem ist Kupfer das Metall der Venus, die Göttin der Liebe und der glücklichen Zweisamkeit

8 Jahre

Blecherne Hochzeit (die Ehe hat sich im Alltagsleben bewährt und ihren nutzbringenden Weg gefunden, man schenkt sich Blechernes, z.B. Kuchenformen)

10 Jahre

Rosenhochzeit (die Rose symbolisiert, die Ehe steht in voller Blüte)

12,5 Jahre

Nickel- oder Petersilienhochzeit (die Petersilie steht für Würze, das Nickel für das     Strahlen der Ehe)

15 Jahre 

Gläserne oder Kristallene Hochzeit (Glas und Kristall stehen für die Zerbrechlichkeit des Glücks und für die Klarheit der Beziehung)

20 Jahre

Porzellanhochzeit (einiges vorn alten Porzellan ist zu Bruch gegangen, neues Porzellan   wird angeschafft)

25 Jahre

Silberne Hochzeit (Silber ist das Symbol für Reinheit und Jugend der Ehe, sie hat ihren bleibenden Wert unter Beweis gestellt)

30 Jahre

Perlenhochzeit (die Perle steht für weibliche Schönheit und Güte, der Mann schenkt      seiner Frau eine Kette mit 30 Perlen)

35 Jahre

Leinenhochzeit (die Aussteuer ist nun verschlissen, es sollten neue Handtücher und       Bettwäsche angeschafft werden)

37,5 Jahre

Aluminiumhochzeit (die Ehe und das Glück erwiesen sich als dauerhaft, das Fest wird  besinnlich und ruhig gefeiert)

40 Jahre 

Rubinhochzeit (das Feuer der Liehe glüht immer noch, die Ehefrau bekommt einen        Edelstein auf ihren Ehering)

50 Jahre

Goldene Hochzeit (die Ehe hat sich als fest und kostbar erwiesen, neue Ringe besiegeln  so noch einmal den Ehebund)

60 Jahre 

Diamantene Hochzeit  (die Liebe des Paares ist unzerstörbar wie ein Diamant)

65 Jahre  

Eiserne Hochzeit (das Eisen steht für den „eisernen Willen", die Ehe über Höhen und    Tiefen zu erhalten)

67,5 Jahre

Steinerne Hochzeit (die Ehe ist unvergänglich wie der Stein)

70 Jahre

Gnadenhochzeit (ein Tag der Dankbarkeit und Gnade, so viele Jahre gemeinsam erlebt   zu haben)

75 Jahre

Kronjuwelenhochzeit (eine lange, erfüllte Ehe wird gefeiert)
 

Hochzeitsringe

Die ersten Ringe kamen im Römischen Reich 100 n.Chr. auf, waren aus Eisen und waren ein Heiratsversprechen - es waren also Verlobungsringe. Eisen hatte bei den Römern die Bedeutung zu "Fesseln". Ab 200 n.Chr. änderte sich die Mode zu Ringen aus Gold mit reichen Edelstein- und Perlverzierungen. Auch wurde damals der Ring erstmals als Liebesbezeugung benutzt.In vielen Ländern wird der Ehering an der linken Hand getragen.
 

Junggesellenabschied

Der Bräutigam verabschiedet sich vom Junggesellenleben. Meistens durchzechen er und seine Freunde eine Nacht in einer Gaststätte. Ein Go-Go-Girl kann eine nette Überraschung sein, aber es soll nichts übertrieben werden.
 

Neues, Altes, Geliehenes, Blaues

Eine Braut sollte vier Dinge am Hochzeitstag bei sich haben: etwas Altes, z. B. ein altes Familienschmuckstück, das für den Lebensabschnitt als ledige Frau steht. Etwas Neues, z. B. der Ehering, der das vor ihr liegende Leben als verheiratete Frau bezeichnet. Etwas Geliehenes, z. B. eine geliehene Halskette, dies soll als Zeichen der Freundschaft dienen. Und etwas Blaues,
z. B. ein Strumpfband, als Sinnbild für die Treue.
 

Polterabend

Der Polterabend ist ein Hochzeitsbrauch, bei dem durch das Zerbrechen von Porzellan ein Gelingen der Ehe gewünscht wird. Durch das laute Poltern sollen böse Geister vertrieben werden, aber auch das Sprichwort "Scherben bringen Glück" findet Anwendung.
Nicht nur Porzellan, sondern auch Steingut, Blumentöpfe oder Keramikartikel, wie Fliesen, Waschbecken oder Toilettenschüsseln können verwendet werden.
Neben Zerbrechlichem sind auch metallene Gegenstände wie Blechbüchsen oder Kronkorken beim Poltern verbreitet (erhöhen die Lautstärke).
Auf keinen Fall darf Glas zerbrochen werden, es steht für Unglück. Ein Spiegel ist ebenfalls tabu, denn er prophezeit sieben Jahre Pech.
Der entstandene Scherbenhaufen muss vom künftigen Ehepaar gemeinsam aufgefegt und entsorgt werden. Dies verspricht eine gute Zusammenarbeit in der Ehe und schwierige Lebenslagen werden zu zweit durchgestanden und gemeistert.
 

Reis werfen  

Die Hochzeitsgäste werfen nach der Trauung Reiskörner. Dies soll nach alter Überlieferung die Fruchtbarkeit symbolisieren. Verüben Sie diesen Brauch aber nur vor der Kirche bzw. dem Standesamt, ansonsten könnten Sie Schwierigkeiten mit dem Putzpersonal bekommen. Das heutige Reiswerfen steht als Segenssymbol für die Brautleute. Früher warf man auch Erbsen oder Getreide. Im Gegenzug bringen von der Braut geworfene Äpfel, vornehmlich für die Kinder, Glück fürs Brautpaar.
 

Schleiertanz .

Um Mitternacht findet der Schleiertanz statt. Beim Tanz wird der Braut der Schleier geraubt und in viele Stücke gerissen, um diese an die Brautjungfern und Freundinnen zu verteilen. Sie sollen symbolisch etwas von dem reichen Segen mitbekommen, den das Brautpaar an diesem Tag erhalten hat.
 

Sitz- oder Tischordnung

Die Sitzordnung wird hauptsächlich von den vorhandenen Räumlichkeiten bestimmt. Als erstes wird der Sitzplatz des Brautpaares bestimmt, der in jedem Fall zentral liegen soll. Die anderen Gäste werden danach patziert, wobei die Eltern wie in den folgenden Skizzen dargestellt sitzen sollten. Die anderen Gäste verteilt man sinnvollerweise nach dem Harmonieprinzip

sitzordnung1
sitzordnung2

Unter die Haube bringen

Unter der Familienhaube. Seit alters her ist die Braut mit einer Krone, einem Kranz oder einer Haube geschmückt. In Nürnberg war das Privileg der Krone auf 40 Familien beschränkt, alle anderen durften sich nur mit einer Haube schmücken.
Dort, wo die Braut mit einer Krone oder einem Kranz geschmückt war, wurde diese am Hochzeitsabend gegen eine Haube getauscht. Diese Haube stand als Symbol für den Lebenswechsel. Mit dem Ablegen der Krone oder des Kranzes war in manchen Gegenden ein Spiel verbunden. Die Braut bekam die Augen verbunden und wurde im Kreis gedreht. Alle unverheirateten jungen Mädchen standen um sie herum.
Nun warf die Braut Ihre Krone (Kranz) in die Runde, und wer fing, war die nächste Braut. Aus diesem Brauch ist auch unser heutiger Wurf des Brautstraußes entstanden.
 

Verlobung

Die Verlobung - früher wichtiger als die Hochzeit - war der "Kauf"-Vertrag, Bei der Verlobung wurden alle finanziellen und rechtlichen Absprachen unter Zeugen geregelt. Wurde die Verlobung mit einem Handschlag besiegelt, galt die Ehe als geschlossen. Schon das Heiratsversprechen war also der Eheschluß. Aus diesem Handschlag entstand unsere heutige Redewendung "Um die Hand anhalten". Die Verlobung wurde dann von der Kanzel bekannt gegeben - und die Hochzeiter "polterten" von der Kanzel
Hatte die Verlobung in den 80iger und 90iger Jahren ihren Stellenwert verloren, so finden heute immer mehr "Zukünftige" diesen romantischen Brauch wieder schön. Nicht nur als Gelegenheit, mit Familie und Freunden zu feiern, auch als "Probezeit" und "Einstimmung" wird die Verlobung beliebter. Das Scheitern von "Wochenend Beziehungen", die gleich in die Hochzeit führten, führte wohl auch zu einer Renaissance der Verlobung.

Viehhandel und Hochzeit

Fand man selber keinen Ehepartner, so bat man einen Vermittler um Hilfe. Da der Viehhändler durch seine Tätigkeit alle Höfe und Dörfer der Umgebung kannte, bot sich sein Kenntnis vom Ehestand der Leute als Vermittler an. Hatte er einen geeigneten Ehepartner gefunden, bekam er als Lohn einen neuen Hut und wurde selbstverständlich zur Hochzeit eingeladen.!

Hochzeitstipps - Übersicht   Hochzeitsautos   Hochzeitskutschen   Hochzeitsringe   Blumen   Hochzeitstorten   Hochzeitsessen   Lokalitäten
Hochzeitsfotos   Unterhaltung   Frisuren Kosmetik   Hochzeitsreisen   Vorbereitung   Wissenswertes

© Kleinod,  Günther Krauße 20.01.16